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Willkommen!


Jede_r die_der schon einmal an einem Plenum im SUb teilgenommen hat weiß, dass wir über viele wichtige und viele weniger wichtige Dinge ausführlichst debattieren können. Abgesehen von der persönlichen Bereicherung von der man dabei überfallen wird, ist es hin und wieder jedoch wünschenswert, wenn die Ergebnisse in schriftlicher Form der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Da unsere Ressourcen bekanntlich knapp sind, können wir hier nur einen kleinen Ausschnitt unserer Themenvielfalt geben. Dieser soll in Form von .pdf-files zugänglich gemacht werden. Dort wo er nicht von selbst hervorgeht wird der Kontext erklärt. Somit ist auch die Basis für eine mögliche Antwort eurerseits gegeben. Wer also etwas ergänzen, kritisieren, zensieren usw. möchte, der_die kann dies per Email tun und wird in den Diskurs aufgenommen. Dieser Bereich ist also eine Art Forum für technische Primitivisten.
Viel Spaß




Statement zur Diskussion über das Rauchen im SUb.pdf

Auf der diesjährigen Generalversammlung am 29.11.2015 haben wir beschlossen das SUb rauchfrei zu halten. Geraucht werden soll daher in Zukunft hauptsächlich auf der Terrasse. Aber alles der Reihe nach!
Eine Diskussion übers Rauchen haben wir schon öfters geführt, ganz konkret das letzte Mal 2011/2012. Damals kam die Anregung dazu aus der online Plattform G24 und teilweise wurde dann auch dort diskutiert.
Der damalige Konsens zu diesem Thema war es auf der Tanzfläche weniger bzw. möglichst gar nicht zu rauchen, um den Künstler_innen und der tanzenden Menge das Atmen zu erleichtern. Plakate und Flyer sollten das notwendige Bewusstsein schaffen, welches die ersten Monate auch deutlich stieg, sodass wir mit der Lösung durchaus zufrieden waren. Jedoch gewöhnte sich Mensch schnell an unsere moralisierende Propaganda und das geschaffene Bewusstsein stumpfte ab.
Daher wurden jetzt wieder Stimmen im Plenum (und außerhalb) laut den Diskurs wieder aufzunehmen bzw. unsere Praxis bezüglich dem Rauchen neu zu verhandeln.


Porngrind.pdf

Die Porgrind-Diskussion ist eine sehr brisante, die sich über einen längeren Zeitraum gezogen hat. Das SUb stand im Widerspruch zwischen breiter Offenheit und einer Absage an den Sexismus oder zwischen künstlerischer Freiheit und politischer Diskrimminierung. Wir standen vor dem Problem, nicht genau zu wissen ab wann bestimmte Inhalte nicht mehr mit Provokation gerechtfertigt werden können. Um aber nicht ein ganzes Genre pauschal zu verurteilen, kamen wir gemeinsam mit den Veranstaltern zu der Lösung, zwischen den Bands zu differenzieren. Deshalb entstand der erste Text, der versucht herauszufinden, welche Motive bei Porngrind-Bands zu finden sind. Darauf folgte eine Antwort von der Veranstalterseite, die das Genre selbst am besten kennt. Zuletzt eine kurze und knackige Fassung, die nun den Bands im Vorhinein per Mail geschickt wird. An dieser Stelle kann noch erwähnt werden, dass wir uns mit dem Genre 'Porngrind' aus aktuellen Anlässen befasst haben, was aber nicht bedeutet, dass wir es nur auf diese Gruppe abgesehen haben. Die Beschäftigung mit Reggae, Hip-Hop, Hardcore-Punk usw. steht noch aus und wir freuen uns über jeden halbwegs kompetenten Input, der auf die (politischen) Stärken und Schwächen der jeweiligen Richtung hinweist.


Auf gute Nachbarschaft.pdf

Dieser kurze Text ist zwar keine theoretische Meisterleistung aber zeugt für einen praktischen Erfolg. Wir haben im Moment zwar keine Probleme mit unseren Nachbar_innen und diese (soweit wir wissen) auch keine groben mit uns, jedoch muss doch bedacht werden, dass es nicht ganz einfach ist, neben einem Veranstaltungraum zu leben. Auch wir haben das eingesehen und versuchen dementsprechend auf jene Rücksicht zu nehmen, die einem Gespräch zugänglich sind und nicht um 21:59 mit dem Telefon in der Hand die Nummer 0591... einzutippen beginnen. Die erwähnten Geschenke bestanden übrigens aus vollen Wein- und Fruchtnektarflaschen und haben tatsächlich manchen Nachbar_innen eine Freude bereitet.
Nachtrag: Diese Aktion wurde in ähnlicher Form im Herbst 2015 wiederholt. Die Rückmeldungen, die das SUb daraufhin von Nachbar_innen erhalten hat waren (bislang) alle sehr positiv.


DIY.pdf

Für den SprngBrk 2012 gestalteten wir in Zusammenarbeit mit Radio Helsinki eine Diskussionsrunde zum Thema 'DIY und Gegenkultur'. Ganz im DIY-Sinne nahmen wir uns mehr vor als wir umsetzen konnten und deshalb ist die erarbeitete Broschüre zwar in limitierter Auflage erschienen wurde aber aufgrund der Unzufriedenheit mancher Autor_innen mit ihren in aller Eile verfassten Texten nicht weiter verbreitet. Übrig geblieben ist dieser leicht abstrakte Einleitungstext zur Broschüre.


Antiziganismus.pdf

Der Auslöser für diese Ismus-Debatte war ein Flyer, der im Rahmen der Russian Style Diskoteka die Band 'Davai' ankündigte, deren Mitglieder zur Gruppe der Roma zählen. Dabei wurden 'romantische Zigeunervorstellungen' verwendet, um die Musik zu vermarkten. Das stößte manchen im SUb bitter auf, die Flyer wurden entfernt und wir führten eine Diskussion über Antiziganismus und darüber, was wir den Postgaragenveranstalter_innen schreiben sollten. Letztlich entschieden wir uns, die ganze Debatte zu schicken, welche zuerst im file zu finden ist. Sie ist der Zusammenschluss mehrerer verschiedener Positionen. Als wir später die Antwort bekamen, stieg uns die Schamesröte ins Gesicht. Bei dem Flyer handelte es sich nämlich nicht um einen Output der Postgarage sondern um die Selbstzuschreibung der Band aus dem offiziellen PR-Text. Nicht um Fremd- sondern um Selbstzuschreibung handelte es sich also und die Empfänger kamen unschuldig zum Handkuss. Dennoch war die Diskussion keineswegs umsonst, da einige SUbler_innen einiges zu diesem Thema lernen konnten.

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Jede_r die_der schon einmal an einem Plenum im SUb teilgenommen hat weiß, dass wir über viele wichtige und viele weniger wichtige Dinge ausführlichst debattieren können. Abgesehen von der persönlichen Bereicherung von der man dabei überfallen wird, ist es hin und wieder jedoch wünschenswert, wenn die Ergebnisse in schriftlicher Form der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Da unsere Ressourcen bekanntlich knapp sind, können wir hier nur einen kleinen Ausschnitt unserer Themenvielfalt geben. Dieser soll in Form von .pdf-files zugänglich gemacht werden. Dort wo er nicht von selbst hervorgeht wird der Kontext erklärt. Somit ist auch die Basis für eine mögliche Antwort eurerseits gegeben. Wer also etwas ergänzen, kritisieren, zensieren usw. möchte, der_die kann dies per Email tun und wird in den Diskurs aufgenommen. Dieser Bereich ist also eine Art Forum für technische Primitivisten.
Viel Spaß




Statement zur Diskussion über das Rauchen im SUb.pdf

Auf der diesjährigen Generalversammlung am 29.11.2015 haben wir beschlossen das SUb rauchfrei zu halten. Geraucht werden soll daher in Zukunft hauptsächlich auf der Terrasse. Aber alles der Reihe nach!
Eine Diskussion übers Rauchen haben wir schon öfters geführt, ganz konkret das letzte Mal 2011/2012. Damals kam die Anregung dazu aus der online Plattform G24 und teilweise wurde dann auch dort diskutiert.
Der damalige Konsens zu diesem Thema war es auf der Tanzfläche weniger bzw. möglichst gar nicht zu rauchen, um den Künstler_innen und der tanzenden Menge das Atmen zu erleichtern. Plakate und Flyer sollten das notwendige Bewusstsein schaffen, welches die ersten Monate auch deutlich stieg, sodass wir mit der Lösung durchaus zufrieden waren. Jedoch gewöhnte sich Mensch schnell an unsere moralisierende Propaganda und das geschaffene Bewusstsein stumpfte ab.
Daher wurden jetzt wieder Stimmen im Plenum (und außerhalb) laut den Diskurs wieder aufzunehmen bzw. unsere Praxis bezüglich dem Rauchen neu zu verhandeln.


Porngrind.pdf

Die Porgrind-Diskussion ist eine sehr brisante, die sich über einen längeren Zeitraum gezogen hat. Das SUb stand im Widerspruch zwischen breiter Offenheit und einer Absage an den Sexismus oder zwischen künstlerischer Freiheit und politischer Diskrimminierung. Wir standen vor dem Problem, nicht genau zu wissen ab wann bestimmte Inhalte nicht mehr mit Provokation gerechtfertigt werden können. Um aber nicht ein ganzes Genre pauschal zu verurteilen, kamen wir gemeinsam mit den Veranstaltern zu der Lösung, zwischen den Bands zu differenzieren. Deshalb entstand der erste Text, der versucht herauszufinden, welche Motive bei Porngrind-Bands zu finden sind. Darauf folgte eine Antwort von der Veranstalterseite, die das Genre selbst am besten kennt. Zuletzt eine kurze und knackige Fassung, die nun den Bands im Vorhinein per Mail geschickt wird. An dieser Stelle kann noch erwähnt werden, dass wir uns mit dem Genre 'Porngrind' aus aktuellen Anlässen befasst haben, was aber nicht bedeutet, dass wir es nur auf diese Gruppe abgesehen haben. Die Beschäftigung mit Reggae, Hip-Hop, Hardcore-Punk usw. steht noch aus und wir freuen uns über jeden halbwegs kompetenten Input, der auf die (politischen) Stärken und Schwächen der jeweiligen Richtung hinweist.


Auf gute Nachbarschaft.pdf

Dieser kurze Text ist zwar keine theoretische Meisterleistung aber zeugt für einen praktischen Erfolg. Wir haben im Moment zwar keine Probleme mit unseren Nachbar_innen und diese (soweit wir wissen) auch keine groben mit uns, jedoch muss doch bedacht werden, dass es nicht ganz einfach ist, neben einem Veranstaltungraum zu leben. Auch wir haben das eingesehen und versuchen dementsprechend auf jene Rücksicht zu nehmen, die einem Gespräch zugänglich sind und nicht um 21:59 mit dem Telefon in der Hand die Nummer 0591... einzutippen beginnen. Die erwähnten Geschenke bestanden übrigens aus vollen Wein- und Fruchtnektarflaschen und haben tatsächlich manchen Nachbar_innen eine Freude bereitet.
Nachtrag: Diese Aktion wurde in ähnlicher Form im Herbst 2015 wiederholt. Die Rückmeldungen, die das SUb daraufhin von Nachbar_innen erhalten hat waren (bislang) alle sehr positiv.


DIY.pdf

Für den SprngBrk 2012 gestalteten wir in Zusammenarbeit mit Radio Helsinki eine Diskussionsrunde zum Thema 'DIY und Gegenkultur'. Ganz im DIY-Sinne nahmen wir uns mehr vor als wir umsetzen konnten und deshalb ist die erarbeitete Broschüre zwar in limitierter Auflage erschienen wurde aber aufgrund der Unzufriedenheit mancher Autor_innen mit ihren in aller Eile verfassten Texten nicht weiter verbreitet. Übrig geblieben ist dieser leicht abstrakte Einleitungstext zur Broschüre.


Antiziganismus.pdf

Der Auslöser für diese Ismus-Debatte war ein Flyer, der im Rahmen der Russian Style Diskoteka die Band 'Davai' ankündigte, deren Mitglieder zur Gruppe der Roma zählen. Dabei wurden 'romantische Zigeunervorstellungen' verwendet, um die Musik zu vermarkten. Das stößte manchen im SUb bitter auf, die Flyer wurden entfernt und wir führten eine Diskussion über Antiziganismus und darüber, was wir den Postgaragenveranstalter_innen schreiben sollten. Letztlich entschieden wir uns, die ganze Debatte zu schicken, welche zuerst im file zu finden ist. Sie ist der Zusammenschluss mehrerer verschiedener Positionen. Als wir später die Antwort bekamen, stieg uns die Schamesröte ins Gesicht. Bei dem Flyer handelte es sich nämlich nicht um einen Output der Postgarage sondern um die Selbstzuschreibung der Band aus dem offiziellen PR-Text. Nicht um Fremd- sondern um Selbstzuschreibung handelte es sich also und die Empfänger kamen unschuldig zum Handkuss. Dennoch war die Diskussion keineswegs umsonst, da einige SUbler_innen einiges zu diesem Thema lernen konnten.

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